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Sehenswertes in und
um Naturns

 

Naturparkhaus Texelgruppe

Das Amt für Naturparke hat in Naturns eine Informationsstelle eingerichtet, welche in Bild und Text über den Naturpark Texelgruppe im besonderen und über die anderen Naturparke Südtirols informiert. Das Naturparkhaus stellt im Kleinen den Naturpark dar, und unterstützt und fördert die Naturparkidee. Wer die Naturparke kennen lernen möchte, dem bietet das Naturparkhaus eine hervorragende Gelegenheit dazu. In gut verständlicher Form bekommen Sie den Park präsentiert und können sogar Spaß daran finden, natürliche Dinge in die Hand zu nehmen, zu riechen, zu fühlen. Wollen Sie „Natur einmal anders erleben“, dann besuchen Sie das Naturparkhaus!

 

Pfarrkirche St. Zeno

Der hl. Zeno war im 4. Jh. Bischof von Verona und gilt als Schutzpatron gegen Wildwasserschäden. Spuren des in die vorkarolingische Zeit zurückreichenden ersten Kirchenbaues, finden sich im Bereich der heutigen Sakristei und im Erdgeschoss des Turmes (Freskenfragmente, Fensteröffnung). Der romanische, um 1200 errichtete Bau, anstelle des heutigen Seitenschiffes, war eine Chorturmkirche mit Einbeziehung des vorkarolingischen Baues als Apsis. Der heutige, spätgotische Bau entstand 1474/75 als zweischiffige Anlage mit Netzrippengewölbe. Um 1760 wurde der Chor barockisiert.

 

Schloss Hochnaturns

Das Schloss Hochnaturns ist das Wahrzeichen des Ortes. Von geschichtlicher Bedeutung sind die vielen mittelalterlichen Möbel und Bilder, die Kassettendecken und das Getäfel, die Malereien, die Kachelöfen und die vielen interessanten Einrichtungsgegenstände in den zahlreichen Herrschaftszimmern. Die Erbauer der Burg waren Ministerialen der Grafen von Tirol. Seit 1952 ist das Schloss im Privatbesitz der Familie Mastropaolo, welche es lange (bis 1992) als Schlosshotel geführt hat. Keine Besichtigungen möglich.

 

Burg Tarantsberg (Dornsberg)

Am Fuße des Nörderberges, zwischen den Ortschaften Naturns und Plaus, steht die herrschaftliche Burg Tarantsberg, die heute, durch eine Lautverschiebung auch „Dornsberg“ genannt wird. Die Taranten, nachweisbare Ministerialen der Grafen von Tirol, haben 1217 die Burg erbaut. Wertvoll sind die alten kunstvoll gearbeiteten Kassettendecken in den verschiedenen Räumlichkeiten, die geschnitzten Türen und Wandkästchen, die Vertäfelung, die Kachelöfen, die romanischen Bogenfenster, die wertvollen Malereien (u. a. von Bartlmä Dill-Riemenschneider) an Türlunetten und im Arkadengang. Einmalig sind die freigelegten Malereien in der Burgkapelle; Szenen aus der Bibel und aus den Evangelien darstellend. Seit 1964 ist die Burg im Besitz der Familie Gottschall aus München. Keine Besichtigungen möglich.

 

Peter Mitterhofer - Partschins

Die rund 300 wertvollen Ausstellungsstücke geben einen aufschlussreichen Einblick in die über 100jährige Entwicklungsgeschichte der Schreibmaschine. Sonderführungen auf Anfrage.

 

 

 

Schloss Tirol - Dorf Tirol

Stammschloss des Landes Tirol, Fürstenresidenz im Stil der staufischen Reichsburgen des 12. und 13. Jahrhunderts. Erhalten sind zwei Palastbauten mit zweigeschossiger Palastkapelle. Romanische Bauplastik an Portalen und Fenstern, gotischer Freskenschmuck.

 

Pflegezentrum für Vogelfauna Schloss Tirol - Dorf Tirol

Die Pflegestation für Vogelfauna hat sich zum Ziel gesetzt, verletzt und hilflos aufgefundene Vögel gesund zu pflegen und wieder in die freie Wildbahn zu entlassen. Das Greifvogelzentrum soll dem Besucher auf einem wunderbar angelegten, in die Landschaft integrierten Rundgang das faszinierende Leben der Greifvögel als wichtige Glieder im Kreislauf der Natur näher bringen. Im Zentrum können durchschnittlich rund 50 Vögel, größtenteils Greifvögel, bewundert werden.

 

   
 
 
 
 
 
 
 
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